Mittwoch, 6. Juni 2018

Verkostungsnotiz: 2017er Stairs'n'Roses Next Generation QbA

2017er Stairs'n'Roses Next Generation QbA | Cabernet blanc - Cal 6-04 | Julia Molitor-Justen & Dr. Daniel Molitor | Kinheim-Kindel | Mosel

Alc. 12% | 0,75L | Schraubverschluss | 8,00 €


Den beiden Müller-Thurgau-Maniacs Julia und Daniel wurde ein Sohn geboren. Julius heißt der Kleine, dessen Fußabdruck das Frontetikett ziert, und er stellt die nächste Generation dar, die dem Wein den Namen gibt.

Aber nicht nur, denn der Wein besteht aus den ersten Trauben des "Wild&Strong-Weinbergs" des Winzerehepaares von der Mosel: Wild = anti-autoritärer Minimalschnitt, Strong = pilzwiderstandsfähige Rebsorten der nächsten Generation: Cabernet blanc und Cal 6-04.

Ich hatte Gelegenheit diesen symbolbeladenen Tropfen zu probieren - hier meine Verkostungsnotiz:
von Robert Bock ...


Im Glas (Gabriel): Strohgelb, klar
Nase: reife Birne (Kaiser Alexander), Zitrusfrüchte | verhalten
Zunge & Gaumen: Säuerlicher Apfel, Zitrone, Grüne Paprika, Verbene, "Almdudler-Noten", Ingwer | trocken, frisch, saftig, sehr zartes Moussieren, saftig, gute Länge.

Fazit: Wer Mosel mit Riesling gleichsetzt, kann mit diesem und anderen Weinen des Weingutes Stairs'n'Roses Neues entdecken. Was die beiden Rebsorten betrifft, verfüge ich bislang, zumindest nicht bewußt, über keinerlei Vergleichsmaßstab. Das läßt beim Genuß öfters innehalten. Riechen, schmecken ... Der Wein ist lebendig, ändert mit den Minuten im Glas seinen Charakter, entfaltet neue Facetten.

Suchte ich einen Vergleich zu klassischen Rebsorten, fiele mir spontan der Grüne Veltliner, gefolgt vom Silvaner ein. Das prädestiniert den "Next Generation" zu einem vielseitigen Speisenbegleiter, notfalls sogar eine komplette Menüfolge hindurch.

Ich empfehle ihn nicht zu kalt zu servieren, denn die vegetabil-kräutrigen Noten, die ihn ungemein spannend machen, entfaltet er erst in voller Pracht, wenn er im Glas etwas Temperatur gewinnt.



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