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Samstag, 12. Januar 2019

Drei Tage Stempferhof in Gößweinstein

Seit ich in jungen Jahren einen Citroen mein Eigen nannte, bin ich ADAC-Mitglied. Mich wundert bis heute, weshalb der Automobilclub mich nicht wieder hinauswarf, so oft wie mein mistiger Franzose und ich die Dienste der Gelben Engel damals in Anspruch nahm ...

Seither fische ich allmonatlich die Motorwelt - die Mitgliederzeitschrift - aus dem Briefkasten. Unterhaltsame Klolektüre für den Zyniker in mir.

Neben überschaubar nutzenstiftendem Inhalt schürt der ADAC mit diesem Medium sehr kreativ Ängste: Vor Autopannen im niederbayerischen Endmoränenhügelland, Auffahrunfällen in Usbekistan, endlosen Streitigkeiten vor Gericht mit Unfallgegnern in Süditalien und auf württembergischen Autobahnraststätten gestohlenem Reisegepäck, um den Absatz seiner Versicherungen zu steigern. Und Werbung. Viel Werbung. Treppenlifte, Schuhe, die ihren Träger 10 cm größer erscheinen lassen, Echthaarverpflanzung vom Sack aufs Haupt ... und Reisen, Reisen, Reisen. 
von Robert Bock

Samstag, 17. November 2018

Das wahrscheinlich beste Schäufala der Welt

Trifft es sich, dass ich zur passenden Zeit an Würzburg vorbeifahre, verlasse ich die Autobahn an der Anschlussstelle Kitzingen-Schwarzach und mache Station im Gasthof zum Stern in Sulzfeld.

Jeder Umweg lohnt sich, denn die Küche des Stern zählt für mich persönlich zur absoluten Spitzenklasse in der Kategorie "traditionelle fränkische Landgasthofküche".

Abgesehen davon mag ich das mittelalterliche Städtchen sehr gerne und wer noch nie in Sulzfeld war, sollte sich wenigstens eine halbe Stunde Zeit nehmen, die engen Gässchen innerhalb der uralten Stadtmauern per pedes zu erkunden.
von Robert Bock

Freitag, 31. August 2018

Im Gasthof "Zum Schiff" in Obereisenheim

Nähert man sich flussabwärts der Volkacher Mainschleife, stößt man am rechten Mainufer aufs Örtchen Obereisenheim.

Wahrscheinlich wäre Obereisenheim ein mainfränkischer Weinbauort von vielen, dürfte man sich nicht hochoffiziell als Heimat des fränkischen Silvaners bezeichnen.

Die ersten Silvaner-Reben wurden 1659 hier und später in Castell gepflanzt: „Österreicher Fechser“ nannte man die Stecklinge damals.

Besonders einladend wirkt dem Durchreisenden das große, 90 Gästen Platz bietende Terrassendeck des Hotel-Gasthofes "Zum Schiff". Unter schattiger Pergola läßt sich dort wunderbar dem Main und dem Fährmann bei der Arbeit zuschauen und gut-bürgerliche, fränkische Küche genießen. Ihretwegen bin ich heute hier.
von Robert Bock

Freitag, 17. August 2018

mieser.mittag@mainschleife.de

Seit 1683, wahrscheinlich aber bereits seit dem 13. Jahrhundert, werden im Gasthof Goldener Löwe zu Gaibach, heute einem Ortsteil  der Stadt Volkach in Mainfranken, Gäste bewirtet.

Seit 1947 von der Familie Lorey, die obendrein auch ihren eigenen Wein an- und ausbaut und vermarktet. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege führt den Goldenen Löwen als Baudenkmal und er verfügt sogar über einen eigenen Wikipedia-Eintrag.

Das Adelsgeschlecht der Schönborns hat das 500-Seelendorf Gaibach über Jahrhunderte hin geprägt. Der Goldene Löwe liegt unmittelbar am prächtigen Schönborn'schen Schloss und der vom Architekten der Würzburger Residenz (UNESCO-Welterbe), Balthasar Neumann, geschaffenen Dreifaltigkeitskirche  an einer historisch bedeutenden Handelsstraße. Allesamt Gründe für mich, dort an einem Sonntagmittag im August einzukehren. Ich hätte das besser gelassen ...
von Robert Bock

Samstag, 5. Mai 2018

Immer dem Seidla nach - Auf dem Bierquellenwanderweg

Kulinarische Wanderwege sind eine feine Erfindung. Vor allem, wenn die Etappen zwischen den Wirtshäusern lang genug und das Terrain anspruchsvoll ist. Dann schmeckt nicht nur das Essen doppelt bis dreimal so gut und man hat bereits ex ante wohlfeile Ausreden, weshalb man das Kalorienbudget ordentlich zu überziehen gedenkt. Zudem fließt der Schweiß an einem warmen Tag in Strömen und schreit nach isotonischen Durstlöschern.

In den Brauereigasthöfen entlang des Oberfränkischen Bierquellenwanderweges (nahe Pegnitz an der A9, Ausfahrt Trockau), fällt die Wahl selbstredend auf den edlen Gerstensaft, den die vier kleinen Dorfbrauereien entlang des Wanderweges in vorzüglicher, individueller Qualität in Halbliterkrügen (fränkisch: Seidla) zu deftiger fränkischer Hausmannskost ausschenken.

Meine charmante Begleiterin und ich haben uns an einem Aprilsonntag die Südschleife vorgenommen. 10,8 Kilometer und 350 Höhenmetern klingen nicht spektakulär - aber sie haben es  in sich.
von Robert Bock

Samstag, 23. September 2017

In der Alten Mainmühle zu Würzburg

Das fränkische Gasthaus am Main, so lautet der Claim auf Website und Kassenbon. Dichter am Main kann der Würzburgbesucher tatsächlich kaum speisen.

Unmittelbar am östlichen Brückenkopf der Alten Mainbrücke, die den Strom hier, vergleichbar mit der Prager Karlsbrücke oder unseren Steinernen Brücke zu Regensburg, überspannt, residiert das mehrgeschossige fränkische Gasthaus Alte Mainmühle in touristisch optimaler Lage.

Man ist geneigt hier eine Touristenfalle zu vermuten, wie es sie in Regensburg mittlerweile leider allzu häufig gibt. Allerdings liest sich die in Deutsch und Englisch verfasste Speisekarte überraschend bodenständig, die Weinkarte - ausschließlich fränkische Weine - nicht minder, und - das ist das Alleinstellungsmerkmal an einem heißen Mittwochmittag im August - es ist ein schattiger Tisch mit Blick auf den Main und die Festung Marienberg im Obergeschoss der zweistöckigen Terrasse frei.
Um uns herum viele US-Amerikaner. Man erkennt sie, ohne dass sie den Mund auftun müssen, denn die linke Hand ruht in ihrem Schoß, während sie speisen. Die meisten sind anscheinend seit Jahrzehnten verheiratet. Ehejahre erschöpfen das Gespräch ...
von Robert Bock

Samstag, 2. September 2017

In der Vinothek Iphofen

Wer noch nie im fränkischen Iphofen war, sollte das nachholen.

Für mich zählt das Städtchen im nördlichen Steigerwald mit seinen fünftausend Einwohnern zu den schönsten Orten Deutschlands: Wer Rothenburg ob der Tauber oder Dinkelsbühl mag, wird Iphofen lieben.

Gegenüber den beiden genannten klassischen süddeutschen Zielen für Fachwerk- und Mittelalterfans, kann Iphofen zudem in die Waagschale werfen, dass dort - dank der Gipskeuperböden an den sanften bis steilen Lagen des Schwanberges - Weißweine von Weltformat gedeihen und 20 Weinbaubetriebe, darunter mit Wirsching, Ruck und Arnold drei V.D.P.-Weingüter, dem Weinfreund mit ihrer Hände Arbeit wonnevolle Stunden schenken. Konzentriert präsentiert werden die Iphofener Weine zu feinem Essen in der Vinothek Iphofen, von der in diesem Feature die Rede sein soll.
von Robert Bock

Mittwoch, 23. August 2017

Im Gasthof zum Fichta in Weiglathal

Ist Euch das Schicksal hold und entführt Euch einmal Richtung Oberfranken, versäumt keinesfalls rund 20 Kilometer vor Bayreuth die Autobahn Richtung Berlin an der Anschlußstelle Trockau zu verlassen und in einem der großartigsten oberfränkischen Wirtshäuser einzukehren, die ich bis dato kennenlernen durfte:

Den Gasthof zum Fichta in Weiglathal, wo man nicht nur warme fränkische Küche und Brotzeiten zum Niederknien serviert, sondern auch eines der wenigen Biere, das sich mit dem wahrscheinlich besten Bier der Welt vom Gradl in Leups und Martin Dietls "12,5" messen kann: Das wundervoll süffige, tiefgründig dunkle Bier der Brauerei Übelhack aus Weiglathal.

Kein Wunder, denn Leups liegt keine fünf Kilometer entfernt. Beide Wirtshäuser sind Stationen des Bierquellenwanderwegs, den ich mir fest vorgenommen habe, einst zu absolvieren. Hier in Oberfranken braut man auf wenige Quadratkilometern verteilt noch Biere, für die sich jede Anreise lohnt. Und das sage ich als Weintrinker!
von Robert Bock

Montag, 29. Mai 2017

Impressionen vom Fränkischen Bratwurstgipfel 2017

Schmausi's Espresso-Bratwurst mit Kaffee und Kakao
Jahr für Jahr im Mai steigt die Party des Jahres für alle Liebhaber der fränkischen Bratwurst. So auch 2017.

Sechzehn Metzger aus den drei Regierungsbezirken Frankens stritten am 28. Mai 2017 zum mittlerweile siebten Mal in Pegnitz um den Titel des fränkischen Bratwurstkönigs in den Kategorien "klassische Bratwurst" und "Kreativbratwurst".

Was das Dorf Wacken in Schleswig-Holstein den Heavy-Metal-Fans, ist die Kleinstadt Pegnitz in Oberfranken jenen, die ihre Leidenschaft für die Bratwurst pflegen. Kaiserwetter, mehr als 20.000 Besucher, sagenhafte feine und grobe Broudwerscht - sechszehn "klassisch", sechzehn "kreativ", süffiges oberfränkisches Bier, fränkischer Wein und ein Kuchenangebot, das seinesgleichen sucht. Ich wurde in Pegnitz geboren und bin, was dieses Streedfood-Deluxe-Festival angeht, deshalb mit Sicherheit voreingenommen. Wer meinen ausführlichen Bericht vom Bratwurstgipfel des Vorjahres gelesen hat, wird sich dessen erinnern ...

2017 war mein mittlerweile dritter Besuch des Gipfels: Wenn  dichte Schwaden Bratwurstdufts übers Festgelände am Wiesweiher wabern und ich einen tiefen Atemzug nehme, dann ahne ich, was in einem Weißen Hai vorgeht, der im Wasser einen Tropfen Blutes wittert ...
von Robert Bock

Samstag, 27. Mai 2017

Karpfenessen im Gasthof Winzerstube in Weimersheim

Ostern 2017 war, was das Wetter angeht, beileibe kein Highlight.

Der Wetterbericht versprach, dass zumindest der Vormittag des Ostersonntags im Norden Bayerns halbwegs trocken bleiben würde.

Was tun? Früh aus den Federn und auf nach Franken! Nein, nicht nach Bier-Franken und auch nicht nach Weinfranken - ins Grenzgebiet der beiden Getränkewelten Frankens, an den südlichöstlichen Teil der Mittelfränkischen Bocksbeutelstraße, eines Weinanbaugebietes, das selbst Weininteressierten relativ unbekannt ist.
Neustadt an der Aisch, ein 12.000-Seelen-Städtchen an der B8 gelegen kenne ich vom Hörensagen. Eher seiner Karpfengründe wegen ...
von Robert Bock

Freitag, 1. Juli 2016

Im "Brauner Bär und weiße Taube" in Fahr am Main

Eine (W)Einkaufstour nach Mainfranken bedingt zwar reichlich Weinkonsum im Zuge der einen oder anderen Weinprobe, was jedoch macht man, wenn der kleine oder große Hunger sich rührt?

Den Gasthof Zum Stern in Sulzfeld am Main habe ich Euch zuletzt bereits vorgestellt, heute führt uns der Weg mainaufwärts, an der Mainschleife bei Sommerach und Volkach vorbei, nach Fahr am Main: Ein vergleichsweise kleiner, weniger bekannter Weinbauort, jedoch mit nichtsdestotrotz ausgezeichneten Winzern.

Ein Traditionsbetrieb ist das Familienweingut Braun: Thomas und Heike Braun haben das Weingut 1998 von Thomas' Eltern übernommen und die dritte Generation um die Kinder Benedikt, Lucas und Emma ist auf dem besten Weg, die Tradition fortzusetzen. Die Brauns haben ein sehr beliebtes Gästehaus (3 Sterne, 11 Zimmer) mit hohem Stammgästeanteil hinzugefügt und betreiben eine urige, fränkisch-klassisch-derb eingerichtete Häckerwirtschaft mit gemütlicher Weinlaube im Hof des Anwesens. Deren Name dürfte an die Inhaber angelehnt sein: Brauner Bär und weiße Taube ...
von Robert Bock

Freitag, 17. Juni 2016

Zum (W)Einkaufen und Schnabulieren in Iphofen

Das Städtchen Iphofen feiert heuer sein 1275-jährigens Bestehen. Madame und ich mögen diese wunderschöne mittelalterliche Stadt am Fuße des Schwanberges, der einige der herausragendsten  Weinlagen Frankens, ja Deutschlands zu bieten hat, seit wir hier vor sechs Jahren einmal ein paar Tage Kurzurlaub verbracht haben.

An den Hängen des Steigerwaldes bauen mehr als 20 Winzer ihre Weine an und aus. Ruck, Arnold, Wirsching, Popp - einige klangvolle Namen in der Welt des Weines. Die mineralstoffreichen Keuperböden der Lagen Iphöfer Julius-Echter-Berg und Iphöfer Kalb, Iphöfer Kronsberg, Iphöfer Domherr und Iphöfer Burgweg lassen herausragende Silvaner, Rieslinge, Kerner, Scheureben, Burgunder und auch Müller-Thurgaus gedeihen.

Uns treibt die Suche nach Müller-Thurgau-Maniacs, wie ich sie nenne - jungen Winzern jeden Alters, die dieser in Verruf geratenen Rebsorte zu neuen Ehren verhelfen wollen - in die Gegend. Im Nachbarort Rödelsee sind wir fündig geworden, in Iphofen leider nicht. Das mag an Pech mit der Vorauswahl gelegen haben, aber 20 Winzer - wer soll das bitteschön binnen eines Tages packen?
von Robert Bock

Montag, 9. Mai 2016

Beim 6. Fränkischen Bratwurstgipfel in Pegnitz

Street Food boomt. Aber das meiste Street Food, das Madame und mir bislang unter die Nase kam, war der Rede nicht wert, ja teils waren kulinarische Frechheiten darunter, dass ich mich manchmal frage, weshalb um diesen überteuerten Imbiss allgegenwärtig so ein medialer Hype veranstaltet wird. Das beste am ganzen sind oft die aufgemotzten Foodtrucks und die Typen darin. Aber ihre Speisen ...? Bessere Studentenküche. Nicht immer. Wenn Profis am Herd stehen, kann Street Food direkt gut schmecken!

Dabei ist "Essen auf die Hand" doch ein uralter Hut. Gerade wir Regensburger wissen doch, dass der Imbiss im Grunde hier bei uns erfunden wurde: In der Wurstkuchl an der Steinernen Brücke. Bratwürste gibt es heute dort vornehmlich - und um Bratwürste und wenig anderes geht es beim alljährlich Anfang Mai im oberfränkischen Pegnitz ("Bängerz") veranstalteten Fränkischen Bratwurstgipfel.

Heuer treten zum sechsten Mal Metzger aus Ober-, Unter- und Mittefranken an, um Titel zu gewinnen. Ja, Metzger nennen sich diese Fleischwarenvirtuosen und ihre Betriebe heißen Metzgereien und nicht "Wurstmanufakturen" oder wie sonst bekiffte Marketingschnösel andernortens ihrer Klientel einreden, dass ein Fleischhandwerksbetrieb des 21. Jahrhunderts zu heißen habe.
von Robert Bock

Freitag, 6. Mai 2016

Im Gasthof Zum Stern in Sulzfeld am Main

Wer ins Maindreieck fährt, sei es zum Weineinkauf oder einfach nur so, kommt kaum umhin sich das wunderschöne mittelalterliche, südlich von Kitzingen gelegene Städtchen Sulzfeld anzuschauen.

Wer zudem Glück hat und einen der raren Tische im Gasthof Zum Stern in der Peuntgasse 5 ergattert, dem steht das wunderbare Vergnügen bevor, original Mainfränkische Küche aus regionalen Produkten, zubereitet wie von Mama oder Oma erleben zu dürfen.

Für Madame und mich ist ein Abstecher nach Sulzfeld jedenfalls ein sine qua non, wenn wir in der Nähe sind - selbst wenn der Kofferraum voll mit Rheingau-Weinen ist, wie diesmal, auf der Rückfahrt aus dem schönen Rheinland. Gut, dass das die Franken nicht wissen - möglicherweise erhielten wir künftig Einreiseverbot ...

Wir schlugen Ostersonntags, kurz vor halbzwölf in Sulzfeld auf und hatten tatsächlich Glück: Wir kommen früh und der Gasthof ist selbstverständlich lange vorab ausreserviert. Das ist er am Wochenende meistens, an Ostern umso mehr - aber für ein Stündchen wäre noch ein Tischlein für uns frei, sagt uns die Wirtin in schönstem Mainfänkisch. Eine Stunde? Das werde genügen, meint Madame, die sich schon vor der Hinfahrt in den Rheingau auf die Rückreise über Sulzfeld gefreut hatte ...
von Robert Bock

Samstag, 19. März 2016

In der Schäufelewärtschaft in Nürnberg

Richard Wagners Oper "Götterdämmerung" steht heute auf unserem Kulturprogramm.

In Nürnbergs Staatsoper. Der Abschluß der Ring-Tetralogie dauert - reine Spielzeit ohne Pausen - rund viereinviertel  Stunden. Und das erfordert stets eine solide Grundlage, beziehungsweise liefert eine wohlfeile Ausrede, selbige unbedingt schaffen zu müssen.

Als wir im zurückliegenden Sommer den dritten Teil des Rings ("Siegfried") an gleicher Stelle genossen, bewährte sich ein "Schäufele mit Kloß" im Schanzenbräu ausgezeichnet.

Da meine geneigte Leserschaft aber nach neuen kulinarischen Erlebnisberichten und Tipps dürstet, führte uns der Weg heute nicht erneut dorthin, sondern in die "Schäufelewärtschaft" in der Schweiggerstraße 19 im Nürnberger Stadtteil Glockenhof.
von Robert Bock

Montag, 27. Juli 2015

eat-art: Schanzenbräu, Nürnberg

copyright 2015 Robert Bock

Freitag, 24. Juli 2015

Im Schanzenbräu zu Nürnberg-Gostenhof

copyright 2015 Robert Bock
Als uns die Rolltreppe gemächlich aus den Eingeweiden Nürnbergs ans helle Licht des Tages befördert, schwant uns Unheil:

Ein Obdachloser taumelt mit seinem Hund die Treppe hinunter zu den Geleisen der U-Bahnstation Gostenhof und streitet dabei lautstark mit einem des Fränzösischen mächtigen imaginären Kontrahenten.
Der Himmel öffnet sich Grau in Grau und letzte Tropfen eines kurzen, heftigen Gewitterschauers ärgern ein Grüppchen Punks, die um kurz vor Elf Uhr an diesem Sonntag schon - oder noch? - den Tank halbvoll haben und ungeniert aufs regennasse Trottoir rotzten.
Madame in fescher Robe an meiner Seite zuckt zusammen und umklammert den Griff ihrer Handtasche eine Idee fester ...
von Robert Bock