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Freitag, 9. Februar 2018

Vys und Vus zweiter Streich

Bánh Mì Chi 2 - Vietnamese Streetfood. Seit Ende September 2017 haben Vu und Vy Tran in der Regensburger Markthalle am Dachauplatz einen Ableger ihres Restaurants VyVu im Osten der Stadt eingerichtet. Streetfood im vietnamesischen Stil gibt es dort und Bánh Mì Chi bedeutet soviel wie "Das Brot der großen Schwester".

Vy Tran ist nämlich die älteste ihrer Schwestern und das Brot, das sie und ihr Mann Vu, den die meisten Regensburger Toni nennen, bei Schifferl backen lassen, basiert auf einem alten Familienrezept. Äußerlich erinnert es an ein Baguette, ist aber etwas breiter und kürzer geraten. Reismehl ist unter anderem enthalten und es ist außen knusprig, innen fluffig. Hätte ich darüber nicht vorab gelesen, mir wäre seine Besonderheit, ehrlich gesagt, vermutlich nicht aufgefallen.
von Robert Bock

Freitag, 13. Oktober 2017

Lunchen im VyVu

Lunch sei for losers meinte einst ein gewisser Gordon Gekko, gespielt von Michael Douglas im Film Wall Street von Oliver Stone.

Das Aushängeschild unter den vietnamischen Restaurants Regensburgs ist an diesem Mittwochmittag jedenfalls brechend voll und meine charmante Begleitung und ich gesellen uns dazu.

An sich wollten wir ja gar nicht ins VyVu. An sich wollten wir beim selbstgefühlten Souvlaki-König der südlichen Oberpfalz an dessen Imbisswagen verfizieren, was der Bursche außer schrankenlosen Selbstbewußtseins auf dem Kasten hat, wenn es um Souvlaki geht ... Eine wahre Odyssee haben wir hinter uns, erfolglos haben wir nach seinem Imbiss-Wägelchen Ausschau gehalten. Hat die Pita etwa tatsächlich Flügel bekommen ...? Es hat sich ebenso in Luft aufgelöst wie die zugehörige Facebook-Seite und auch auf der FB-Präsenz der zugehörigen Taverne kein Sterbenswörtchen über den Verbleib des Imbisswagens ... Aber verabschieden wir uns von Gordon Gekko und seinen Lebensweisheiten,  widmen wir uns gehobener asiatischer Kochkunst im Zeichen werktäglich kurzer Mittagspausen ...
von Robert Bock

Donnerstag, 21. Januar 2016

VyVu revisited

Wo geht man als Mann mit dreieinhalb ausgesprochen charmanten Damen "exotisch" essen? Zwei der drei extra aus dem fernen Sibirien eingeflogen - eine drei Jahre alt, des Russischen aber bereits mächtig, wie ich es nie sein werde.

Eine Blamage vor unseren Gästen muss selbstverständlich ausgeschlossen sein ... Exotisch soll es also werden, wünscht sich der weitgereiste Besuch und darunter stellen sie sich keine bairische Küche vor ... Bleibt im Grunde nur das vietamesische Restaurant VyVu in der Prinz-Ludwig-Straße 9 übrig, meint Madame. So soll es sein. Heute also unser Wiederholungsbesuch.

Würde das VyVu halten, was es beim Erstbesuch versprochen hatte? Oder würde der junge Stern am Firmament der Regensburger Asia-Restaurantszene vor dem Hintergrund unbestechlicher, subjektiver und gnadenlos ehrlicher Restaurantkritik verglühen ...?
von Robert Bock

Donnerstag, 5. November 2015

Zungenfasching im Restaurant Vyvu in Regensburg

Seit 25. September 2015 residiert das vietnamesische Restaurant Vyvu (sprich: [wi.wu]) in der Prinz-Ludwig-Str. 9 in Regenburg. Zukunftsorientiert ist er der neue Standort, zwischen Marina- und Candis-Viertel gelegen, unweit des türkischen Nayir-Supermarktes in schickem, modern und geschmackvoll eingerichtetem Ambiente, fern des üblichen, bei mir persönlich Würgreflexe provozierenden Asia-Restaurant-Kitsches, den man von den zahlreichen All-you-can-eat-Buffet-Chinesen kennt. Es dominieren ebenhölzerne, beinahe schwarze Holztöne, grauer Beton und viel warmes Orange. Madame und ich fühlen uns vom ersten Moment an im Vyvu wohl.

Es ist Sonntagmittag und wir haben Glück, dass wir schon um 11:30 Uhr da sind, denn wir haben nicht reserviert und es ist gerade mal ein Tisch für zwei Personen frei. Die beiden Damen vom Service, die uns wechselweise bedienen sind ausgesprochen freundlich, charmant und beim Verlassen des Lokals werden wir beide darin übereinstimmen, dass wir in einem Lokal dieser Kategorie schon lange nicht mehr so hervorragend bedient worden sind. Aber halt ...  Wir gehen Sonntagmittag nicht des Service wegen essen - sondern weil wir hungrig sind und gediegen zu speisen gedenken ...
von Robert Bock